Aktuelles / Baufortschritt

Was passiert gerade auf der Baustelle Fußgängerzone?

Gute Nachrichten vom Krick- und Heumarkt:

Der aktuelle Bauabschnitt verläuft vom Heumarkt über den Krickmarkt bis zum Elsbergplatz. Am Krickmarkt ist ein großer Teil der Säume bereits fertiggestellt – ein weiterer Schritt in Richtung Ziel! Am Heumarkt sind bereits größere Flächen neben dem Montagbrunnen und vor dem „Engelchen“ fertig gestellt und auch ein Bücherschrank hat schon seinen Platz gefunden.
An der Brunnenkammer am Elsbergplatz wurde der Wasser- und Stromanschluss für die Versorgung des Fontänenfeldes hergestellt. Der Bereich um die Brunnenkammer wird aufgefüllt. Als Nächstes folgen die Pflasterarbeiten an den Rinnen und Säumen (Randeinfassungen). Bis zum Frühsommer soll der aktuelle Baustellenbereich zwischen Heumarkt und Elsbergplatz fertig gestellt werden - inklusive des Fontänenfeldes auf dem Elsbergplatz. 

Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustellen jederzeit passieren.
Für den Lieferverkehr kann es vorübergehend Einschränkungen geben, aber die Zugänge zu Geschäften und Wohngebäuden bleiben so weit wie möglich frei. Rettungswege werden in Abstimmung mit der Feuerwehr sichergestellt

Hier geht es zum Anschreiben für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Mieterinnen und Mieter des Krickmarktes bis Elsbergplatz.

Seit dem 30. März sind die Arbeiten auf der Münsterstraße zwischen den Kreuzungsbereichen Münsterwall/Münsterstraße und Lange Kesselstraße/Münsterstraße/Hohe Straße abgeschlossen. 

Die Arbeiten im Abschnitt 1 (Krzg. Münsterwall/Münstertor) sowie die Verlängerung des Bauabschnittes 4 (Freckenhorster Straße) beginnen nach den Osterferien. Während der gesamten Bauzeit wird sichergestellt, dass die Baustelle von Fußgänger*innen passiert werden kann und alle Geschäfte jederzeit erreichbar bleiben.

Für den Einzelhandel kann es zeitweise zu Einschränkungen im Lieferverkehr kommen. Rettungswege werden in Abstimmung mit der Feuerwehr freigehalten, sodass Einsatzfahrzeuge die Baustelle jederzeit passieren können.

Die Altstadt macht einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft!
Parallel zu den umfangreichen Leitungsarbeiten für die EmsWärme durch die Stadtwerke Warendorf, folgen nun die sichtbaren und abschließenden Arbeiten: die Erneuerungsarbeiten der Oberflächen. Ziel ist eine barrierearme, moderne und attraktive Fußgängerzone, in der wir alle gerne unterwegs sind und uns noch lieber aufhalten.

Was genau passiert?

  1. Die gesamte Oberfläche wird bis zu einer Tiefe von rund 65 cm abgetragen. Danach wird eine 15-20 cm Schotterschicht eingebracht.
  2. Baumbeete und Abflussrinnen werden eingebaut.
  3. Die Randbereiche („Säume“) auf beiden Straßenseiten werden gepflastert und ein „taktiles Leitsystem“ für Sehbehinderte wird ergänzt.
  4. Pflasterung der Oberfläche in der Straßenmitte.
  5. Neue Ausstattungselemente werden eingebaut von Bänken, Fontänenfeld, Spielelementen, Mülleimern usw.
  6. Zum Abschluss werden die neue Straßenbäume gepflanzt.

Zahlen, die den Wandel sichtbar machen:

Für die Neugestaltung entstehen:

  • fast 8.000 Quadratmeter neue, ebene Pflasterung
  • über 40 neue Bäume werden gepflanzt
  • ein neues Wasserspiel (Fontänenfeld)
  • 4 Spielelemente
  • rund 1.500 Meter Entwässerungsrinnen
  • Münstertor wird beleuchtet
  • 20 neue Bänke sowie
  • mehr als 50 Fahrrad-Anlehnbügel.

Die Altstadt wird schöner, funktionaler, zugänglicher und zukunftsfähiger!

 

Die Stadtwerke Warendorf errichten ein neues Wärmenetz im Gebiet der Kernstadt Warendorf. Mit Hilfe des Wassers der Ems wird Wärme über Groß-Flusswärmepumpen gewonnen. Die Wärmepumpen werden mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft, Biogas oder Photovoltaik (PV) betrieben. Die “EmsWärme” wird in einer Wärmeerzeugungsanlage an der B64 in Warendorf, östlich des LKW-Parkplatzes erzeugt und unterirdisch über gedämmte Rohrleitungen in die Häuser befördert. Warendorf wird damit zukünftig unabhängig sowie klimafreundlich versorgt. Den Anfang macht die Altstadt mit dem Baustart Anfang 2025. Die Umstellung der Haushalte auf eine klimaneutrale, aus der Ems gespeisten Wärmeversorgung, bringt die Wärmewende vor Ort und damit die Klimawende einen großen Schritt voran.  

Das Projekt EmsWärme wird gemeinsam mit der Stadt Warendorf umgesetzt und durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als Fördermittelgeber unterstützt. 

Zahlen und Fakten zur EmsWärme:

  • Emswasser
    Das Wasser aus der Ems wird mit Hilfe eines Entnahmebauwerkes umgeleitet, das sind je nach Bedarf zwischen 450 und 800 Liter pro Sekunde. Das Emswasser dient als Wärmequelle, es wird den Wärmepumpen zugeführt, die Energie entnommen und wieder in die Ems eingeleitet, ohne dass das Emswasser negativ beeinflusst wird. Die erste Wärmelieferung aus der Ems für die Altstadt ist geplant ab dem Jahr 2027.
     
  • EmsWerk an der Beelener Straße
    Im zukünftigen EmsWerk, der Heizzentrale, wird das Emswasser mit Hilfe der Großwärmepumpen - durch den Einsatz eines natürlichen Kältemittels - auf eine brauchbare Vorlauftemperatur von ca. 80°C angehoben.
    Im EmsWerk sollen bis zu vier Großwärmepumpen mit je 2 Megawatt (2 Megawatt = 2.000 Kilowatt) installiert werden. Der theoretische „COP“ oder die Leistungszahl dieser Anlage wurde mit 3,57 ermittelt. Das bedeutet, mit dem Einsatz von 1 kWh Strom kann 3,57 kWh Wärme erzeugen werden.
    Übrigens, das EmsWerk hat eine Grundfläche von ca. 1000m² und der Name ist durch eine Bürgerbeteiligung entstanden. Baustart des EmsWerks ist im Sommer 2025.
     
  • Rohrleitungen zur Verteilung der EmsWärme
    Vom EmsWerk wird das Heizwasser dann über hocheffizient gedämmte Rohrleitungen zum Verbraucher geleitet. Die geplante Trasse hat eine Länge von 14 km mit einemBodenaushub von über 20.000m³. Die Altstadt macht den Auftakt und die Verlegung der Rohrleitungen ist Anfang Januar gestartet.
    Über Rohrtrassen sollen im ersten Schritt annähernd 1.100 Haushalte mit regenerativer EmsWärme versorgt werden. Durch das Projekt EmsWärme wird eine CO₂-Einsparung von rund 6.000Tonnen CO₂pro Jahr erreicht - und das nur im ersten Erschließungsabschnitt.

Das Projekt EmsWärme soll in den kommenden 4 bis 6 Jahren umgesetzt werden. Das geplante Investitionsvolumen beträgt zwischen 45 -50 Millionen Euro. 

Weitere Informationen rund um das Thema Fernwärme finden Sie unter dem folgenden Link: 

www.wärmewende-warendorf.de 

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich an die Stadtwerke Warendorf:
Webseite: www.stadtwerke-warendorf.de
E-Mail: emswaerme(at)swwaf.de 

Einkauf und Genuss in der Warendorfer Altstadt wird belohnt: für je 10 € Einkauf in einem der über 30 teilnehmenden Geschäfte und Gastronomiebetriebe gibt es einen Baustellenpunkt, mit 10 Punkten ist die Teilnahme am Gewinnspiel möglich. Jeden Monat gibt es besondere Events zu gewinnen, die es so nicht zu kaufen gibt.

Viele unvergessliche Events stehen in den nächsten Monaten an, von einem VIP-Shopping bei Ebbers über Backstage-Führung durch das Scala-Kino, Tasting auf der KÖ, Rikscha-Rundfahrt, Exklusive Besichtigung des Landgestütes bis hin zu einem Historischen Kurzurlaub im Zigarrenmacher-Haus. Das Spannende: die Liste mit den zu gewinnenden Events wird derzeit noch weiter ergänzt.

Hier geht es zu umfassenden Informationen rund um Teilnahme, Gewinne, Übersicht der teilnehmenden Geschäfte und Gastronomiebetriebe sowie die Teilnahmebedingungen. 

Der Endausbau der Fußgängerzone startete Anfang Oktober am Heumarkt. Wie schön es am Heumarkt und am Elsbergplatz zukünftig aussehen könnte? Einen Einblick geben die beiden Visualisierungen! 

 

Bei Arbeiten am Fernwärmenetz 2025 kam in der Freckenhorster Straße ein beeindruckendes Stück Warendorfer Geschichte ans Licht: Mitarbeitende der Stadtarchäologie legen dort gut erhaltene Hölzer eines mittelalterlichen Knüppeldamms frei – einer Straße aus Rundhölzern und Bohlen, die rund 1,2 Meter unter dem heutigen Straßenniveau erhalten blieb.
Zwischen den Hölzern fanden sich kleine Steine zur Stabilisierung sowie Tierknochen, Hufeisen und Lederreste – Zeugnisse des alltäglichen Lebens im mittelalterlichen Warendorf. Bereits 2024 wurden erste Abschnitte dieser historischen Straße zwischen den Straßen In den Lampen und Ostwall/Freckenhorster Wall dokumentiert. Der Knüppeldamm gilt als erste befestigte Straßenoberfläche des hochmittelalterlichen Warendorfs.
Dank des hervorragenden Erhaltungszustands soll ein größerer Abschnitt an Ort und Stelle bewahrt werden. Dafür arbeiten Stadtarchäologie, Stadtwerke/WEV und Rohrleitungsbau Münster eng zusammen, um eine denkmalschonende Lösung zu gewährleisten.
Im nördlichen Bereich werden Hölzer geborgen und in einem Speziallabor analysiert, um das exakte Alter der Straße zu bestimmen. Trotz der aufwendigen Dokumentation verlaufen die Bauarbeiten weiterhin planmäßig und ohne Verzögerungen.

Bagger, Bauschutt Baustellenslalom, was passiert denn hier in Warendorf? Hier können Sie sich das Erklärvideo zur Umgestaltung der Freckenhorster Straße, Münsterstraße, Krickmarkt und Heumarkt anschauen.

Wanderbäume

In fünf mobilen Pflanzkübeln wachsen sogenannte „Wanderbäume“. Bei der Baumart handelt es sich um eine Wildbirne, die zukünftig überall in der Fußgängerzone wachsen wird. Sie kann sich bestens an die aktuellen klimatischen Bedingungen anpassen. Die Wanderbäume begleiten die Baustelle und begrünen die Straßen bis zum finalen Umbau. Finanziert wurden sie über das Sofortprogramm zur Belebung der Innenstadt.