Baustellen des Wärmenetzes außerhalb der Fußgängerzone

In diesem Monat beginnen die Arbeiten auf der Brünebrede in Höhe der Hausnummer 57-59.  Anlieger der betroffenen Straßen In den Lampen, Königsstraße, Steinweg, Zuhornstraße und Brünebrede wurden vorab zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Die Einbahnstraßenregelung ist für die Zeit der Baumaßnahme aufgehoben. Details zur Größe der Baufelder sowie die Dauer der Baumaßnahme werden im weiteren Bauablauf rechtzeitig kommuniziert. Durch den Bauabschnitt kann es zu Einschränkungen kommen. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle jederzeit passieren. Die Zugänge zu allen Geschäften, Praxen und dem Hotel „Im Engel“ bleiben durchgängig erreichbar. Lieferverkehre können kurzzeitig beeinträchtigt sein. Alle Rettungswege bleiben in enger Abstimmung mit der Feuerwehr frei.  Die Stadtwerke Warendorf bedanken sich bei allen für ihre Geduld, ihr Vertrauen und ihre Unterstützung während der Bauphase und freuen sich, gemeinsam einen wichtigen Schritt in Richtung zukunftsorientierte, moderne und nachhaltige Energieversorgung zu gehen.

Anfang Juli gehen die Arbeiten zum Ausbau des EmsWärme-Netzes im Steinweg weiter.

Warendorf treibt die Wärmewende vor Ort weiter voran: Im Stadtgebiet entsteht derzeit ein modernes Wärmenetz, das künftig für eine nachhaltige und effiziente Wärmeversorgung sorgt. In der Warendorfer Altstadt laufen bereits seit einigen Monaten die Arbeiten zum Ausbau des EmsWärme-Netzes. Ab Juli startet auch im Steinweg der erste Bauabschnitt bei den Hausnummern 1-6. 

Durch den Bauabschnitt kann es zu Einschränkungen kommen. Fußgänger können die Baustelle jederzeit passieren. Lieferverkehre können kurzzeitig beeinträchtigt sein. Alle Rettungswege bleiben in enger Abstimmung mit der Feuerwehr frei. 

Die Stadtwerke Warendorf bedanken sich bei allen für ihre Geduld, ihr Vertrauen und ihre Unterstützung während der Bauphase und freuen sich, gemeinsam einen wichtigen Schritt in Richtung zukunftsorientierte, moderne und nachhaltige Energieversorgung zu gehen. 

 

Die Stadtwerke Warendorf errichten ein neues Wärmenetz im Gebiet der Kernstadt Warendorf. Mit Hilfe des Wassers der Ems wird Wärme über Groß-Flusswärmepumpen gewonnen. Die Wärmepumpen werden mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft, Biogas oder Photovoltaik (PV) betrieben. Die “EmsWärme” wird in einer Wärmeerzeugungsanlage an der B64 in Warendorf, östlich des LKW-Parkplatzes erzeugt und unterirdisch über gedämmte Rohrleitungen in die Häuser befördert. Warendorf wird damit zukünftig unabhängig sowie klimafreundlich versorgt. Den Anfang macht die Altstadt mit dem Baustart Anfang 2025. Die Umstellung der Haushalte auf eine klimaneutrale, aus der Ems gespeisten Wärmeversorgung, bringt die Wärmewende vor Ort und damit die Klimawende einen großen Schritt voran.  

Das Projekt EmsWärme wird gemeinsam mit der Stadt Warendorf umgesetzt und durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als Fördermittelgeber unterstützt. 

Zahlen und Fakten zur EmsWärme:

  • Emswasser
    Das Wasser aus der Ems wird mit Hilfe eines Entnahmebauwerkes umgeleitet, das sind je nach Bedarf zwischen 450 und 800 Liter pro Sekunde. Das Emswasser dient als Wärmequelle, es wird den Wärmepumpen zugeführt, die Energie entnommen und wieder in die Ems eingeleitet, ohne dass das Emswasser negativ beeinflusst wird. Die erste Wärmelieferung aus der Ems für die Altstadt ist geplant ab dem Jahr 2027.
     
  • EmsWerk an der Beelener Straße
    Im zukünftigen EmsWerk, der Heizzentrale, wird das Emswasser mit Hilfe der Großwärmepumpen - durch den Einsatz eines natürlichen Kältemittels - auf eine brauchbare Vorlauftemperatur von ca. 80°C angehoben.
    Im EmsWerk sollen bis zu vier Großwärmepumpen mit je 2 Megawatt (2 Megawatt = 2.000 Kilowatt) installiert werden. Der theoretische „COP“ oder die Leistungszahl dieser Anlage wurde mit 3,57 ermittelt. Das bedeutet, mit dem Einsatz von 1 kWh Strom kann 3,57 kWh Wärme erzeugen werden.
    Übrigens, das EmsWerk hat eine Grundfläche von ca. 1000m² und der Name ist durch eine Bürgerbeteiligung entstanden. Baustart des EmsWerks ist im Sommer 2025.
     
  • Rohrleitungen zur Verteilung der EmsWärme
    Vom EmsWerk wird das Heizwasser dann über hocheffizient gedämmte Rohrleitungen zum Verbraucher geleitet. Die geplante Trasse hat eine Länge von 14 km mit einemBodenaushub von über 20.000m³. Die Altstadt macht den Auftakt und die Verlegung der Rohrleitungen ist Anfang Januar gestartet.
    Über Rohrtrassen sollen im ersten Schritt annähernd 1.100 Haushalte mit regenerativer EmsWärme versorgt werden. Durch das Projekt EmsWärme wird eine CO₂-Einsparung von rund 6.000Tonnen CO₂pro Jahr erreicht - und das nur im ersten Erschließungsabschnitt.

Das Projekt EmsWärme soll in den kommenden 4 bis 6 Jahren umgesetzt werden. Das geplante Investitionsvolumen beträgt zwischen 45 -50 Millionen Euro. 

Weitere Informationen rund um das Thema Fernwärme finden Sie unter dem folgenden Link: 

www.wärmewende-warendorf.de 

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich an die Stadtwerke Warendorf:
Webseite: www.stadtwerke-warendorf.de
E-Mail: emswaerme(at)swwaf.de