Großbaustelle am Brinkhausgelände – Breuelweg wird gesperrt

Rückbau der Industriehallen und Sanierung der Emsuferböschung starten im August

Auf dem Gelände der ehemaligen Brinkhaus-Fabrik tut sich etwas: Ende Juli haben umfangreiche Bauarbeiten begonnen, die gleich zwei Projekte betreffen. Zum einen startet der Rückbau von sechs alten Industriehallen, zum anderen wird zeitgleich die gegenüberliegende Böschung der Ems saniert.

Straßensperrung ab 11. August
Damit beides reibungslos ablaufen kann, wird der Breuelweg ab Montag, 11. August 2025, für Autos, Fußgänger und Radfahrer komplett gesperrt.  Die Straße wird dann als Baustellenzufahrt für beide Projekte im Einbahnverkehr genutzt. Anwohner dürfen mit Ausnahmegenehmigung weiterhin mit dem Auto passieren. Rettungsdienste können die Strecke im Einsatzfall ebenfalls nutzen. Eine Umleitung für Fahrräder und Fußgänger führt über den Sophienpark und die Emsseebrücke (siehe Foto).

Was wird abgerissen?
Im ersten Schritt werden die Hallen entlang des Breuelwegs sowie im östlichen Teil des Geländes zurückgebaut. Dazu gehören unter anderem das frühere Hochregallager, Teile der ehemaligen Färberei sowie das alte Energiezentrum. (Ein Blick über den Zaun in die Hallen ist unter Aktuelle Entwicklung Brinkhaus-Geländezu finden). Die Abbrucharbeiten betreffen zunächst nur die oberirdischen Gebäude – die Bodenplatten bleiben vorerst erhalten. Diese dienen als Arbeitsflächen für spätere Bauphasen und könnten möglicherweise auch für neue Bauprojekte weiterverwendet werden.

Abbruch mit Sorgfalt und Rücksicht
Bevor die Bagger anrollen, wird zunächst im Inneren der Hallen gearbeitet. Altlasten und Schadstoffe werden beseitigt, Materialien sortiert und wenn möglich recycelt. Der Rückbau selbst erfolgt schrittweise und unter Berücksichtigung des Natur- und Artenschutzes. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende 2025 abgeschlossen sein.

Erfahrenes Rückbauunternehmen beauftragt
Ein norddeutsches Fachunternehmen erhielt den Zuschlag für den Rückbau – es hatte sich gegen 18 weitere Bieter durchgesetzt. Die Arbeiten werden von Fachgutachtern begleitet, die unter anderem die Einhaltung von Umwelt- und Arbeitsschutzstandards sowie die Statik des Rückbaus überwachen.

Auch am Emsufer wird gearbeitet
Parallel zum Rückbau wird zwischen der Brücke am Marienheim und den Emsbrücken das südliche Ufer der Ems saniert. Dafür muss in der Woche vom 10. bis 15. August der Wasserstand der Ems vorübergehend abgesenkt werden. Diese Maßnahme soll helfen, die Uferböschung langfristig zu stabilisieren.